Zerspanung

Im Vergleich zu anderen metallischen Konstruktionswerkstoffen gelten Aluminiumwerkstoffe als leicht spanbar Im Vergleich zu anderen metallischen Konstruktionswerkstoffen gelten Aluminiumwerkstoffe als leicht spanbar. In die Beurteilung der Spanbarkeit eines Werkstoffes fließen die Kriterien wie Spanbildung und - form, erreichbare Oberflächengüte, Standzeit der Werkzeuge und auftretende Schnittkräfte an den Werkzeugen und Maschinen ein.

Spanbarkeitsklassen

Klassifizierung von Aluminiumwerkstoffen nach ihrer Zerspanbarkeit Klassifizierung von Aluminiumwerkstoffen nach ihrer Zerspanbarkeit

Schneidstoffe

Als Schneidstoffe für die Aluminiumbearbeitung finden in der heutigen Zeit fast ausnahmslos Hartmetalle und Diamant Anwendung. Schnellarbeitsstähle und Schneidkeramik haben sich nur begrenzt bzw. gar nicht bewährt und werden somit nur in Sonderfällen eingesetzt. Als Schneidstoffe für die Aluminiumbearbeitung finden in der heutigen Zeit fast ausnahmslos Hartmetalle und Diamant Anwendung. Schnellarbeitsstähle und Schneidkeramik haben sich nur begrenzt bzw. gar nicht bewährt und werden somit nur in Sonderfällen eingesetzt.

Fräsen

Überblick über die Richt-/Erfahrungswerte für das Schruppen / Schlichten jeweils für HSS- und HM-Werkzeuge Überblick über die Richt-/Erfahrungswerte für das Schruppen / Schlichten jeweils für HSS- und HM-Werkzeuge

Gewindeschneiden, Gewindeformen

Gewindeformen - bei diesem druckumformenden Verfahren, auch als Gewindefurchen oder Gewindedrücken bekannt, erfolgt, im Gegensatz zum Gewindeschneiden, eine spanlose Herstellung von Innengewinden, bei dem der Werkstoff kalt verformt wird. Gewindeformen

Drehen

Richt- und Erfahrungswerte für verschiedene Bearbeitungsarten mit verschiedenen Werkzeugen. Richt-/ Erfahrungswerte für das Schruppen mit HSS- Werkzeug

Senken, Reiben, Räumen

Weitere Zerspanungsverfahren sind Senken, Reiben und Räumen. Weitere Zerspanungsverfahren sind Senken, Reiben und Räumen.

Trennen

Das Trennen von Werkstoffen kann grob in zwei wesentlichen Verfahren „Kalt-Trenn-Verfahren“ und „thermische Trennverfahren“ unterteilt werden. Das Trennen von Werkstoffen kann grob in zwei wesentlichen Verfahren „Kalt-Trenn-Verfahren“ und „thermische Trennverfahren“ unterteilt werden.

Schleifen

Unter diesem Prozess versteht man das mechanische Abtragen der Oberfläche mittels drehender, sich linear bewegender bzw. hin- und herschwingender Reibflächen. Ziel ist es, Unebenheiten, Riefen und Oberflächenschäden sowie bei Gussprodukten die Gusshaut zu entfernen und definierte geglättete Oberflächenzustände einzustellen. Beim Schleifen wird zumeist nur ein geringer Materialanteil am Werkstoff bzw. Bauteil abgetragen.

Honen, Läppen

Die Honverfahren verdanken ihre Entwicklung den Forderungen, lange und tiefe Bohrungen form- und maßgetreu mit möglichst engen Toleranzen herstellen zu können. Honen

Erodieren

Aluminiumwerkstoffe lassen sich relativ problemlos funkenerodieren Aluminiumwerkstoffe lassen sich relativ problemlos funkenerodieren. Hierbei lassen sich mehrfach höhere Abtragsraten als bei der Stahlbearbeitung erreichen. Für eine hohe Abtragleistung sind nicht die mechanischen sondern die thermischen Eigenschaften des zu bearbeitenden Werkstoffes entscheidend. Damit sind bei Aluminium gegenüber Stahl deutliche Vorteile gegeben. Die zumeist in der Praxis angewendeten Erodiertechniken sind das Planetär-Senkerodieren (P-EDM-Verfahren) und die Drahterosion (funkenerosives Schneiden mit Draht oder EDC-Verfahren).